Klage gegen 1K In 1Day

Da sich der Kryptowährungsmarkt entwickelt und wächst, sind Kryptowährungen immer häufiger Gegenstand von Wertpapierprozessen geworden. Allein in diesem Jahr wurden mehr als 10 Klagen vor Bundesbezirksgerichten im ganzen Land eingereicht.

Während sich die Vorschriften und Gesetze für den Kryptowährungsmarkt weiter entwickeln, werfen die jüngsten Aktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährungen eine Reihe von Fragen zum Anlegerschutz auf. Während sich Bundes- und Landesregulierer und politische Entscheidungsträger mit der Regulierung digitaler Währungen auseinandersetzen, haben einige Investoren Schutz durch Wertpapierklagen gesucht.

Aufgrund der Anzahl der bisher eingereichten Klagen und des jüngsten Preisverfalls bei Krypto-Währungen wird sich das Volumen dieser Rechtsstreitigkeiten im kommenden Jahr voraussichtlich erhöhen. Anleger sollten sich der jüngsten Rechtsprechung zur Krypto-Währung bewusst sein, um ihre Rechte zu schützen und ihre Rechtsmittel zu wahren. Nachfolgend finden Sie eine Auswahl aktueller Wertpapierklagen gegen fünf Kryptowährungsunternehmen, um einige der typischen Fälle zu veranschaulichen, in denen Investoren Grund zu einer Klage gegen Kryptowährungsunternehmen gefunden haben.

1K In 1Day – Steilabfall des Bestandswertes nach Offenlegung

Longfin Corp., ein globales Kryptowährungsunternehmen, war ein „reines Aktienprogramm“. Am 9. und 19. April 2018 verklagten zwei Gruppen von Anlegern Longfin und seine leitenden Angestellten wegen angeblicher Verletzung von §§ 10(b) und 20(a) des Securities Exchange Act. Die Investoren behaupten, dass Longfin den Standort ihrer Hauptniederlassungen und die Identität der Schlüsselmitarbeiter in ihren öffentlichen Erklärungen falsch dargestellt hat, 1K In 1Day Erfahrungen & Test zahlreiche wesentliche Schwachstellen in ihrer Geschäftstätigkeit und in der internen Finanzberichterstattung aufwies und für die Aufnahme in bestimmte Aktienindizes nicht geeignet war.

Die Investoren behaupten, dass, als diese Informationen veröffentlicht wurden, der Wert der Longfin-Aktie innerhalb von zwei Wochen um mehr als 86 Prozent gesunken sei. Die Anleger versuchen, den mit dem Wertverlust der Aktie verbundenen Schaden wieder einzufordern.

Essen zum Mitnehmen: Dieser Fall ist ein Beispiel dafür, wie die Aktien eines Krypto-Währungsunternehmens nach der Veröffentlichung von Finanzinformationen durch die Unternehmensleitung abstürzen. Potentielle Investoren sollten sich davor hüten, unbegründeten Aussagen von Kryptowährungsunternehmen zu viel Glaubwürdigkeit zu verleihen und sollten bei der Bestimmung der Vertrauenswürdigkeit von Quellen selektiv vorgehen.

Nano: Gefahr von Devisen und Hacks
Nano, ein US-amerikanischer Blockchain-Entwickler und Krypto-Währungsemittent, war in einen Hack-Skandal verwickelt. Am 6. April 2018 wurde eine Sammelklage gegen Nano und seine leitenden Angestellten wegen angeblicher Verletzung von Bundeswertpapiergesetzen eingereicht.

In der Beschwerde wird behauptet, dass Nano ein nicht registriertes Angebot und Verkauf von Wertpapieren durch die Ausgabe von Krypto-Währungen auf BitGrail, einer italienischen Krypto-Währungsbörse, unter Verstoß gegen §§ 12(a) und 15(a) des Wertpapiergesetzes vorgenommen habe. In der Klage wird auch behauptet, dass Nano Investoren fälschlicherweise ermutigt hat, Vermögenswerte bei BitGrail anzulegen, die aufgrund eines Hacks auf der Austauschplattform einen Verlust von 170 Millionen Dollar der Kryptowährung „XRB“ erlitten haben. Die Investoren fordern unter anderem die Rücknahme ihrer Investitionen.

Essen zum Mitnehmen: Dieser Fall ist bemerkenswert, weil er die Schwachstellen des Krypto-Währungsaustausches und ihre Anfälligkeit für Diebstahl veranschaulicht. Um Krypto-Währungsinvestitionen vor möglichen Hacks und Cyber-Diebstahl zu schützen, sollten Anleger eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, einschließlich einer genauen Prüfung, wo sich die Gelder befinden, und sich über die vorhandenen Sicherheitskontrollen informieren, um mögliche Hacks zu verhindern.

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